Kenntnisse über Port-Forwarding

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Eine Portweiterleitung ist die Weiterleitung einer Verbindung, die über ein Rechnernetz auf einen bestimmten Port eingeht, zu einem anderen Computer.

Da der entsprechende Netzwerkdienst nicht von dem weiterleitenden Computer selbst geleistet wird, benutzt man hier auch irreführend den Begriff Virtueller Server.

Die eingehenden Datenpakete werden hierbei per Destination NAT und die ausgehenden Pakete per Source NAT maskiert, um sie an den anderen Rechner weiterzuleiten bzw. den Anschein zu erwecken, die ausgehenden Pakete kämen von dem Computer, der die Portweiterleitung betreibt.

Port Forwarding wird oft dazu benutzt, FTP, Web-Server oder andere Server-basierende Anwendungen hinter einem NAT-Gateway zu betreiben.

Eine Portweiterleitung wird also benötigt, wenn keine Port Address Translation (PAT) möglich ist, da die erste Anfrage von außen (z. B. Internet) kommt und mehrere Server nur unter einer IP-
Adresse von außen ansprechbar sind.

Destination NAT

bei jedem Verbindungsaufbau durch den Client wird die Ziel-IP-Adresse durch die des eigentlichen Empfängers im LAN ersetzt. Außerdem wird der Ziel-Port durch einen freien Port des Routers ersetzt, der dadurch belegt wird. Diese Zuordnung wird in der NAT-Table des Routers gespeichert

NAT-Gateway

Network Address Translation (NAT) ist in Rechnernetzen der Sammelbegriff für Verfahren, die automatisiert Adressinformationen in Datenpaketen durch andere ersetzen, um verschiedene Netze zu verbinden. Daher kommen sie typischerweise auf Routern zum Einsatz

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