Kenntnisse über FTP(S) – file transfer protocol

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Das File-Transfer-Protokoll (FTP) dient dem Dateitransfer zwischen verschiedenen Systemen und der einfachen Dateihandhabung.

Das FTP-Protokoll basiert auf dem TCP-Protokoll und kennt sowohl die Übertragung zeichencodierter Informationen als auch von Binärdaten.

FTP (File Transfer Protocol) ist das Standardformat für den Dateiaustausch über das Internet.

Eine FTP-Sitzung erfolgt standardmäßig über den Port 21.

Das Protokoll wird meist für den Zugriff auf Dateiarchive genutzt.

Dabei können in der Regel auch Nutzer ohne Konto auf den Internetserver zugreifen (anonymous FTP).

In anderen Fällen erfolgt die Authentifizierung mittels Benutzername und Kennwort.

Der Zugriff auf die Server erfolgt über grafisch orientierte Programme, über einen Internet-Browser oder direkt über eine Shell.

Dazu gibt der Benutzer auf der Konsole einfach „ftp IP-ADRESSE“ oder „ftp HOST“ ein.

Die Dateiübertragung wird vom lokalen System aus gesteuert, die Zugangsberechtigung für das

Zielsystem wird für den Verbindungsaufbau mittels User-Identifikation und Passwort überprüft.

Das FTP-Protokoll ist eines der ältesten Protokolle (aktuelle Version aus 1985).

Das FTP-Protokoll überträgt die Steuer- und Nutzdaten unverschlüsselt, also auch den Benutzernamen und das Passwort, somit hat es Schwachstellen in der Datensicherheit und ist anfällig auf Angriffe.

Alternativ kann man FTP über SSL (FTPS) nutzen; hierbei wird die FTP-Verbindung verschlüsselt.

Oder man überträgt Daten per Secure FTP (SFTP); dann wird die FTP-Verbindung über SSH getunnelt.

Man kann diese Möglichkeiten einzeln nutzen, oder wechselt gleich zu SSH als Übertragungsprotokoll.

Denn dort ist SFTP als Subsystem seit der Version 2 enthalten, und man spart sich auf dem Host einen Server.

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