Funktionsprinzip eines Webservers

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Webserver sind von Providern betriebene Server für das Webhosting.

Sie sind mit dem Internet oder Intranets verbunden und stellen Websites und andere Online- Informationen bereit, die beispielsweise auf Anforderung eines Browsers, das ist der Web-Client, über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) oder über HTTPS angefordert werden können.

Soll im Web-Browser beispielsweise eine bestimmte Webseite aufgerufen werden, dann wird die in den Browser eingegebene Internetadresse zum Nameserver geleitet, der aus dem Domainnamen die IP-Adresse ermittelt.

Danach baut der HTTP-Client des Web-Browsers eine TCP-Verbindung zum HTTP-Server des Webservers auf und stellt an diesen eine Anfrage, einen Request, in der er eine Webseite anfordert.

Da komplette Webseiten aus verschiedenen HTML-Texten, Grafiken, Flashs, Fotos oder Videos bestehen, muss der Client für jede Datei eine eigene Anfrage stellen, die der Webserver durch Übermittlung der Dateien beantwortet.

Der HTTP-Server schickt die angeforderten Dateien an den HTTP-Client, der sie über den HTTP-
Interpreter auf dem Bildschirm darstellt.

Nach Erhalt der kompletten Webseite wird die TCP-Verbindung wieder abgebaut.

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