Funktionsprinzip eines Tintenstrahldruckers

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Man unterscheidet 2 Verfahren.

Piezo

Dem Namen nach werden Piezokristalle für den Druck verwendet, die sich beim Anlegen einer Spannung verformen.

Mit dieser Verformung wird ebenfalls ein Druck erzeugt, der die Tinte aus den Düsen spritzt.

Moderne Piezo-Drucker verwenden Piezoscheiben statt der Kristalle in Form eines Röhrchens, wie sie bei den Druckern der ersten Generation verwendet wurden.

Wird Spannung angelegt, drücken diese Scheiben dann gegen eine Membran, die Druck im Düsenkanal erzeugt, durch den die Tinte dann auf das Papier geschleudert wird.

Der Verformungsvorgang dauert bei Piezo-Druckern nur etwa fünf Mikrosekunden.

Damit erreichen Piezo-Drucker eine wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit im Gegensatz zu thermischen Tintenstrahldruckern.

Bubble Jet:

Hier wird mit Hitze gearbeitet.

Durch feinen Kanal gelangt Tinte in den sogenannten Tropfengenerator, einem Hohlraum, versehen mit einem winzigen, elektrischen Widerstand.

Wird nun am Widerstand Spannung angelegt, wird die Dampfkammer sehr schnell kochend heiß.

Die enthaltene Tinte wird schlagartig auf 300 Grad C erhitzt (3 tausendstel Sekunden).

Dadurch bildet sich eine Dampfblase, die sich Richtung Düse ausbreitet.

Diese Dampfblase treibt einen Tropfen Tinte aus der Düse und fällt anschließend in sich zusammen.

Der Vorgang des Ausschleuderns eines Tropfens dauert bei heutigen modernen Druckköpfen etwa 60 Mikrosekunden.

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