Funktionsprinzip eines Print-Servers

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Druckerserver bzw. Printserver sind Server oder Computerkarten zur Verwaltung von Druckaufträgen, die von einzelnen Arbeitsstationen oder Clients über Netzwerke an den Server gesendet und an einer zentralen Stelle von einem Netzwerkdrucker abgearbeitet werden sollen.

Diese Server liegen zwischen Netzwerk und Drucker, sie adaptieren die verschiedenen Druckprotokolle und konvertieren die Druckdaten.

Bei den Printservern unterscheidet man zwischen internen und externen.

Der interne ist häufig als Einsteckkarte im Drucker, externe hingegen sind eigenständige Server, die über eine parallele oder serielle Schnittstelle oder über die USB-Schnittstelle mit dem Netzwerkdrucker kommunizieren.

Die physikalische Anbindung des Print-Servers kann drahtlos oder drahtgebunden erfolgen, auf der Netzwerk- und Transportschicht kommen je nach Netzwerkbetriebssystem TCP/IP und das Internetwork Packet Exchange Protocol (IPX) zum Einsatz.

Die Anwendungsschicht eines Printservers kann verschiedene Druckerprotokolle wie das LPD-
Protokoll (Line Printer Daemon), Line Printer Remote (LPR), Internet Printing Protocol (IPP), NetBEUI oder Protokolle aus der Mainframe- oder AS/400-Umgebung unterstützen.

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