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Cyberangriff: Was Unternehmen danach tun sollten

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Ein erfolgreicher Cyberangriff ist das Schlimmste, was sich die IT-Abteilung vorstellen kann. Je nach Art des Angriffs ist ein mehr oder weniger großer Schaden entstanden. Was Unternehmen nach einem Cyberangriff tun sollten, zeigt dieser Artikel.

 

Die Folgen akzeptieren und etwas dagegen tun

 

Die Folgen eines Cyberangriffs können vielfältig sein. Manche Hacker zielen darauf ab, Daten abzugreifen, andere wollen einfach nur die Systeme lahmlegen, um dem Unternehmen zu schaden. Vor allem bei Angriffen, bei denen sensible Kundendaten gestohlen oder sogar veröffentlicht wurden, gilt es, schnell zu handeln.

Unternehmen sollten in einem solchen Fall alles tun, um ihr Image wieder aufzubessern. Mit einem Imagefilm oder einer Pressemitteilung kann man den eigenen Ruf aufpolieren. Immerhin werden einige Kunden an der Sicherheit des Unternehmens zweifeln und darüber nachdenken, zur Konkurrenz abzuwandern.

Darüber hinaus können Systeme und sogar Hardware Schaden durch einen Cyberangriff nehmen. Hier ist es sinnvoll, sich zunächst mit der Versicherung in Verbindung zu setzen. Wer keine entsprechende Versicherung abgeschlossen hat, muss sich um den Ersatz der Geräte aus eigener Tasche kümmern. Auf jeden Fall macht es auch Sinn, sich über eine Versicherung Gedanken zu machen, falls sie in Zukunft noch einmal relevant werden sollte.

 

Die Ursache ermitteln und daran arbeiten

 

Wenn ein Cyberangriff geglückt ist, hat das meist den Grund, dass es irgendwo im System eine Sicherheitslücke gegeben hat. Diese gilt es nun zu finden – immerhin möchte man sich vor zukünftigen Angriffen schützen. Daher sollte man die eigene IT-Abteilung oder eine externe Technikfirma darauf ansetzen, die Schwachstelle im System zu finden. Denn nur wer weiß, was die Ursache für einen erfolgreichen Cyberangriff war, kann den Fehler beheben und sich nachhaltig schützen.

Darüber hinaus gilt es, alle Mitarbeiter noch einmal eingehend über Internetkriminalität aufzuklären. Zwar ist eine Schulung in IT-Sicherheit Pflicht, doch es kann sein, dass der ein oder andere Mitarbeiter nicht richtig aufgepasst oder Inhalte bereits wieder vergessen hat.

Im besten Fall lässt man die IT-Abteilung einen Schulungsleiter bestimmen, welcher die Gefahren einfach und anschaulich erklären kann und zudem Tipps gibt, wie jeder Einzelne in der Firma dafür sorgen kann, einen hohen Sicherheitsstandard zu erfüllen. Davon profitiert jedem im Unternehmen.

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